Woche gegen Pestizide

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Aktionswoche für Pestizid-Alternativen-Machen Sie mit vom 20.bis 30. März

Alljährlich findet in den ersten 10 Frühlingstagen, vom 20. bis 30. März, die internationale Pestizid-Aktionswoche statt. Als „Woche gegen Pestizide“ wurde die Aktionswoche vor mehr als zehn Jahren im Jahr 2005 von der französischen Organisation Générations Futures erstmals ins Leben gerufen. Das Ziel der Pestizid-Aktionswoche ist es, durch publikumswirksame Aktionen über den Einsatz von Pestiziden, den Auswirkungen von Pestiziden auf Gesundheit und Umwelt sowie über nicht-chemische Alternativen zu informieren.

Frühling bedeutet nicht nur Sonnenschein, schöne Blumen und Vogelgesang, sondern auch das Ausbringen von Pestiziden auf den Feldern. Deshalb möchten wir Sie dazu aufrufen, sich über die Pestizid-Gefahren für Gesundheit und Umwelt zu informieren, und mehr über alternative Methoden des Pflanzenschutzes und des Schädlingsmanagements zu erfahren. Hierzu laden im Rahmen der Aktionswoche hunderte Veranstaltungen weltweit ein.

Hier finden Sie eine Kartenübersicht mit den geplanten Veranstaltungen.

ZIELE Der Pestizid-Aktionswoche
Sensibilisierung der Öffentlichkeit über die Gefahren von Pestiziden und deren negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt
• Förderung alternativer Lösungen
• Unterstützung der weltweiten Bewegung für eine pestizidfreie Zukunft

IN KÜRZE: Die Pestizid-Aktionswoche
• Mehr als 1000 Veranstaltungen weltweit, zur Förderung von Pestizid-Alternativen und zur Information über die Auswirkungen von pestiziden auf Gesundheit und Umwelt
• 400 Partner direkt vor Ort
• Teilnahme von 18 Ländern
• 40 nationale und 21 internationale Partner

Aktionen der Pestizid-Aktionswoche
Die Pestizid-Aktionswoche bündelt tausende Veranstaltungen in verschiedenen Ländern Europas, Afrikas, Asiens und darüber hinaus: Konferenzen, Filmvorführungen, Theaterstücke, Ausstellungen, Workshops, Kochkurse, Aktionsmärsche, Infostände, Bauernmärkte und viele mehr.

Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf! Jeder kann sich engagieren!

Die Veranstaltungen werden von Hunderten von Vereinen, Organisationen, Bürgern, Landwirten, Unternehmen, Lehrern, Städten, etc. in der ganzen Welt organisiert. Nehmen Sie daran teil und fördern Sie Alternativen zu Pestiziden in Ihrem Land!

Organisieren Sie Ihre Veranstaltung in Ihrer Region und fördern Sie eine gesunde Zukunft für alle!

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich inspirieren zu lassen und Ihre Veranstaltungen zu organisieren.
Machen Sie mit vom 20. bis 30. März: Für einen pestizidfreien Frühling und eine pestizidfreie Zukunft!

Wie kann ich daran teilnehmen?

Jeder kann an der Pestizid-Aktionswoche teilnehmen: Vereine, Landwirte, Gemeinden, Unternehmen, Schulen, Aktionsgruppen, Interessierte…Mit Fantasie, Wille und Organisation kann man ganz einfach etwas organisieren.

Alle Ideen, die als Ziel haben, Pestizid-Alternativen zu fördern, sind herzlich willkommen – egal ob Konferenz oder Debatte, Info-Stand oder Wanderung, Filmvorstellung oder Mitmach-Aktion für Kinder, Ausstellung, Koch-Event oder Bauernhoftag. Melden Sie Ihre Aktion einfach bei uns an über contact@semainesanspesticides.fr. Mailen Sie uns Informationen zu Ihrer Veranstaltungen, gerne auch mit Fotos.

Auf unserer Webseite finden Sie verschiedene Materialien, die Ihnen die Organisation der Veranstaltungen erleichtern können oder Anregungen geben: Poster, Informationsbriefe, Veranstaltungsideen, Banner, Fotos, Videos, etc.

PAN Germany hat eine Foto-Aktion « Glücklich ohne Pestizide « gestartet, die im
Rahmen der « Pestizid Aktionswoche » vom 20.-30. März 2018 läuft

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung!

Wie kann ich mitmachen? Unsere Idee ist einfach:
Unter dem Motto « Glücklich ohne Pestizide » laden wir Menschen aus dem Netzwerk & Freunde ein, sich selbst oder eine besondere Umgebung zu fotografieren und dabei den Slogan « Glücklich ohne Pestizide » in ihrer jeweiligen Muttersprache zu zeigen (Links zu Vorlagen zum Ausdrucken in verschiedenen Sprachen finden Sie hier: http://blog.pan-germany.org/gluecklich-ohne-pestizide-pan-germany-foto-kampagne-im-rahmen-der-diesjaehrigen-pestizid-aktionswoche/). Bitte geben Sie den Namen der Person (wenn eine Person zu sehen ist) und die Herkunft des Bildes an: z.B. Maria aus Island. Weitere Informationen über die Person oder die Umgebung sind willkommen (z.B. Maria, Bio-Bäuerin aus Island, …). Wir präsentieren die Bilder in einer Online-Galerie auf unserem Blog http://blog.pan-germany.org/pestizid-aktionswoche/. Mit der Zusendung der Fotos sichern Sie zu, dass sie Personenrechte aller abgebildeten Personen haben und PAN Germany das Foto für oben genannten Zweck nutzen darf.

Bitte senden Sie das Bild an: pesticideactionweek@pan-germany.org

Mehr Informationen über PAN Germany finden Sie unter http://www.pan-germany.org/ und zur Pestizid-Aktionswoche unter www.pestizid-aktionswoche.org

VIELEN DANK!

Infomaterial auf Deutsch

Poster der Woche gegen Pestizide

Wie kann ich daran teilnehmen? Das Informationsblatt

Warum daran teilnehmen? Was sind die Gefahren von Pestiziden? Die Informationsbroschüre

Logo der Pestizid-Aktionswoche

 

logos Logo ENGLISH Pesticides Action WeekLogo ESPANOL Semana sin PesticidasLogo DEUTSCH Pestizid-AktionswocheLogo PORTUGUÊS Semana sem pesticidasLogo HEBREW  עִבְרִיתLogo ITALIANO Settimani per le alternative  ai pesticidi Logo NEDERLANDS Actieweek tegen pesticidenLogo Arabe  عربي

 

Screensaver zur Woche gegen Pestizide

zur Pestizid-Aktionswoche

 

Warum daran teilnehmen?

Jahr für Jahr werden Millionen von Tonnen an Pestiziden weltweit eingesetzt, viele von ihnen sind hochgefährlich. Überall sind Böden und Gewässer mit Pestiziden belastet. Kinder, Frauen und Männer leiden unter pestizid-bedingten Vergiftungen. Mehr als je zuvor, ist es notwendig, Alternativen zu fördern.

Was sind Pestizide?
Pestizide sind giftige Substanzen, die in der Landwirtschaft, im Gemüsebau oder Forst gezielt zur Schädigung oder Vernichtung unerwünschter Organismen wie Pilze, Pflanzen, Insekten und anderer Tiere eingesetzt werden.

Was sind die Risiken?

Pestizide finden sich als Rückstände in unserer Nahrung wieder. Mehr als die Hälfte des konventionell angebauten Obsts und Gemüses enthält Pestizidrückstände. Auch über die Luft, die wir einatmen, gelangen Pestizide in unseren Körper. Zudem belasten Pestizide Oberflächengewässer und das Grundwasser, aus denen wir unser Trinkwasser gewinnen.

Pestizide können schwerwiegende Folgen auf unsere Umwelt und unsere Gesundheit haben. Das betrifft uns alle. Besonders gefährdet sind schwangere Frauen und Kinder. Wissenschaftliche Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Pestizid-Kontakt und
– dem Auftreten bestimmter Krebsarten (Leukämie, hormonell bedingte Krebsarten etc.).
– der Entwicklung neurologischer Erkrankungen (Parkinson, Alzheimer, Lernprobleme, sensorische Defizite und Entwicklungsverzögerungen)
– der Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit und Störungen des hormonellen Systems
– Fehlbildungen oder Wachstumsstörungen bei Kindern im Mutterleib (u.a. durch hormonschädliche Pestizide)

Welche Alternativen gibt es?

Es gibt längst alternative Verfahren zum Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide, sowohl für die Landwirtschaft als auch für den Gartenbau. Durch die Umsetzung agrarökologischer Maßnahmen, durch intelligente Fruchtfolgen, den Anbau robuster Sorten und mehr können Pflanzen so angebaut werden, dass auf chemisch-synthetische Pestizide verzichtet werden kann. Die kontrolliert biologische Landwirtschaft geht hier seit Jahrzehnten mit gutem Beispiel voran.

Die ökologische Landwirtschaft und der ökologische Gartenbau:

  • tragen zum Erhalt unserer Gesundheit bei
  • entlasten die Umwelt und
  • fördern die biologische Vielfalt

Wie kann man Pestizide vermeiden?

Kaufen Sie saisonales Obst und Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau. Damit leisten Sie einen aktiven Beitrag zu mehr Umweltschutz und Sie essen gesündere Lebendmittel, die weitgehend frei von Pestizidrückständen sind. Wenn Sie Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau essen ist es ratsam, dieses vor dem Verzehr sorgfältig zu waschen oder zu schälen, auch wenn dabei nicht alle Pestizidrückstände beseitigt werden können.

Verwenden Sie keine Insektensprays in Ihrem Haushalt. Solche Sprays enthalten die gleichen problematischen Substanzen, wie die in der Landwirtschaft verwendeten Insektizide. Setzen Sie sich und ganz besonders Kinder nicht diesen Risiken aus. Nutzen Sie lieber Vorsorgemaßnahmen wie Mückennetze an Fenstern und über dem Bett, lüften Sie regelmäßig zur Vermeidung von Feuchtigkeit und Schimmelbildung im Haus und lassen Sie keine Lebensmittel offen liegen, damit Schädlinge nicht davon angezogen werden, und nutzen Sie im Bedarfsfall alternative Mittel wie ätherische Öle, Zimt oder Nützlinge.

Auch in Ihrem Garten kommen Sie ohne Pestizide aus. Sie werden sehen: Mit der richtigen Fruchtfolge und Auswahl widerstandsfähiger Arten, die an die Boden- und Klimaverhältnisse angepasst sind, können Sie gesunde Pflanzen ohne Chemieeinsatz anbauen. Entfernen Sie störendes Unkraut mechanisch – und lassen sie es dort, wo es nicht stört stehen. So können Sie außerdem einen geschützten Lebensraum für nützliche Insekten wie Wildbienen schaffen.

Sie wohnen in einem Umfeld, indem intensiver Ackerbau betrieben und gespritzt wird? Sprechen Sie mit Ihrem Nachbarn, vielleicht wird er Sie zukünftig informieren, bevor er Pestizide versprüht. Oder pflanzen Sie eine Hecke, die die Pestizid-Abdrift zu ihrem Grundstück reduziert.

Mehr Infos über Pestizide und Alternativen auf Deutsch erhalten sie auf der PAN Germany Webseite und der BUND Webseite.

Und das Wichtigste: Informieren Sie sich das ganze Jahr über und während der Pestizid-Aktionswoche bei uns und bei unseren Partnerorganisationen!

Kontakt

Association Générations Futures
179 rue La Fayette, 75010 Paris

Frankreich
Tel: + 33 9 70 46 09 94
contact@semaine-sans-pesticides.fr

Unsere Partner in Deutschland:

PAN_Germany

BUND