Woche gegen Pestizide

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Woche gegen Pestizide-Machen Sie mit vom 20.bis 30. März 2016!

Alljährlich findet in den ersten 10 Frühlingstagen, vom 20. bis 30. März, die internationale Woche gegen Pestizide statt. Die Woche gegen Pestizide wurde vor genau zehn Jahren im Jahr 2005 von der französischen Organisation Générations Futures erstmals hervorgerufen. Das Ziel der Woche gegen Pestizide ist es, durch publikumswirksame Aktionen über den Einsatz von Pestiziden, dessen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt sowie zu den Alternativen von Pestiziden zu informieren.

Allerdings fängt der Frühling nicht nur mit Sonnenschein, schönen Blumen undVogelgesang an, sondern auch mit dem Sprühen von Pestiziden auf den Feldern. Deshalb möchten wir Sie dazu aufrufen, sich besser über die Herausforderungen und Gefahren für Gesundheit und Umwelt durch die Pestizide zu informieren und ebenfalls mehr über alternative Methoden zu erfahren, indem Sie an einer der Hunderte von Veranstaltungen weltweit teilnehmen.

Wie Sie an der Woche gegen Pestizide teilnehmen können, erfahren Sie auch von unserem Video-Clip

ZIELE DER Woche gegen Pestizide
• Sensibilisierung über die Gesundheits-und Umweltrisiken von synthetischen Pestiziden
• Förderung alternativer Lösungen
• Weltweite Bewegung für eine pestizidfreie Welt

IN KÜRZE: DIE Woche gegen Pestizide
• Mehr als 1000 Veranstaltungen weltweit, zur Förderung
von Alternativen zu Pestiziden und zur Information
über die Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt
• 400 Partner direkt vor am Ort
• Teilnahme von 16 Ländern
• 35 nationale und europäische Partner

Aktionen der Woche gegen Pestizide
Die Woche gegen Pestizide vertritt fast tausende von Veranstaltungen in verschiedenen Ländern in Europa und in Afrika: Konferenzen, Filmvorführungen, Theaterstücke, Ausstellungen, Workshops, Kochkurse, Aktionsmarsch, Infostände,
Bauernmärkte, Bio-Gerichte …

Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf! Jeder von uns kann sich engagieren!

Diese Veranstaltungen werden von Hunderten von Vereinen, Organisationen, Bürgern, Landwirte, Unternehmen, Lehrern, Städte, etc. in der ganzen Welt organisiert werden. Nehmen Sie daran teil und fördern Sie Alternativen zu Pestiziden in Ihrem Land!

Organisieren Sie Ihre Veranstaltung in Ihrer Stadt und förden Sie eine gesünderen Lebensweise und Umwelt!

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich inspirieren zu lassen und Ihre Veranstaltungen zu organisieren.
Machen Sie mit vom 20. bis 30. März 2015: für einen pestizidfreien Frühling!

Wie kann ich daran teilnehmen?

Jeder kann an der Pestizid-Aktionswoche teilnehmen : Vereinigungen, Landwirte, Gemeinden, Unternehmen, Schulen …. Dafür sind nicht so viele Mittel oder viel Erfahrung nötig. Mit etwas Einfallsvermögen, Wille und Organisation kann man ganz einfach etwas organisieren.

Alle Ideen sind gute Ideen so lange diese als Ziel haben, Alternativen zu Pestiziden  zu fördern : Konferenz und Debatte, Stand, Wanderung, Marsch, Filmvorstellung, Kochkurs, Aktivitäten für Kinder, Ausstellungen, Bio-Gerichte, Tag der offenen Tür von Bauernhöfen etc.

Man muss sich nur bei uns als Veranstalter bei contact@semaine-sans-pesticides.fr anmelden. Mailen Sie uns unsere Veranstaltungen und Fotos.

Auf der Webseite ist ebenfalls viel Material erhältich, welches die Organisation der Veranstaltungen erleichtern soll : Poster, Informationsbriefe, Veranstaltungsideen, Ausstellungen, Banner, Fotos, Videos, etc.

Infomaterial auf Deutsch

Video-Clip zur Woche gegen Pestizide

Poster der Woche gegen Pestizide

 

Wie kann ich daran teilnehmen? Das Informationsblatt

 

Warum daran teilnehmen? Was sind die Gefahren von Pestiziden? Die Informationsbrochüre

Logo der Pestizid-Aktionswoche

 

logos Logo ENGLISH Pesticides Action WeekLogo ESPANOL Semana sin PesticidasLogo DEUTSCH Pestizid-AktionswocheLogo PORTUGUÊS Semana sem pesticidasLogo HEBREW  עִבְרִיתLogo ITALIANO Settimani per le alternative  ai pesticidi Logo NEDERLANDS Actieweek tegen pesticidenLogo Arabe  عربي

 

Screensaver zur Woche gegen Pestizide

zur Pestizid-Aktionswoche

 

Warum daran teilnehmen?

Wie wir alle wissen, ist die Landwirtschaft krank von diesen Pestiziden. Überall auf der Welt bleibt die Verwendung dieser toxischen Substanzen massiv. Pro Jahr werden Millionen von Tonnen von Pestiziden weltweit eingesetzt. Seine Verwendung nimmt weiterhin zu. Mehr als je zuvor, ist es dringend notwendig, Alternativen zu fördern.

Die Ziele der Woche gegen Pestizide sind:
• Sensibilisierung der Öffentlichkeit über die Gefahren von Pestiziden und dessen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und Umwelt
• Förderung von Alternativen
• Eine Bürgerbewegung für eine Welt frei von giftigen Pestiziden starten

Was sind Pestizide?
Pestizide sind giftige Produkte, die zur Vernichtung von Pilzen, Insekten, « schlechten » Kräutern oder gegen einige Säugetieren verwendet werden. Viele dieser Pestizide findet man  wieder in unserem Essen. Mehr als 50% des getesteten , nicht-öklogischen Obst und Gemüse enthalten Pestizidrückstände . Wir nehmen diese ebenfalls über das Trinkwasser , das wir trinken, oder über die Luft, die wir einatmen, in unseren Körper auf.

Was sind die Risiken?

Pestizide können schwerwiegende Folgen auf unsere Umwelt und unsere Gesundheit haben. Und es betrifft uns alle. Besonders schwangere Frauen und Kinder sind gefährdet. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen der Aussetzung von Pestiziden und
– dem Auftreten bestimmter Krebsarten (Leukämie, Hirntumor, hormonell bedingte Krebsarten etc.).
-der Entwicklung neurologischer Erkrankungen  (Parkinson, Alzheimer, Lernprobleme, sensorische Defizite und Entwicklungsverzögerungen)
– der Beeinträchtigung der Fertilität, Reproduktionsprobleme, Störungen des hormonellen Systems, etc.
– Fehlbildungen oder Wachstumsstörungen im Mutterleib usw.

Welche Alternativen gibt es?

Es gibt Alternativen, so dass man keine synthetische Pestizide braucht, und das egal für welche Anwendung, sei es  für die Landwirtschaft, im Garten, in der Stadt oder zu Hause. In der Landwirtschaft ist die beste Alternative die ökologischen Landwirtschaft. Das Grundprinzip des ökologischen Landwirtschaft  ist, natürliche Ökosysteme zu respektieren und eher an Agrarwissenschaften statt an Chemie zu denken.

Die ökologischen Landwirtschaft und Bio-Gärtnerei:
• Erhalten unserer Gesundheit
• Bewahren das natürliche Gleichgewicht von Pflanzen und Tieren, sowie die biologische Vielfalt
• wählen  Pflanzen-und Tierarten aus, welche beständig sind und sich den natürlichen Bedingungen anpassen

Wie kann man Pestizide vermeiden?

Wählen Sie Produkte der jeweiligen Jahreszeit aus, welche das Bio-Siegel haben, d.h Erzugnisse aus ökologischem Landbau sind. Diese Lebensmittel enthalten keine Rückstände von Pestiziden . Wenn Sie Lebensmittel aus intensiver Landwirtschaft essen , ist es ratsam, Obst und Gemüse zu schälen und diese sorgfältig zu waschen, auch wenn dabei leider nicht alle Pestizidrückstände beseitigt werden können und man auf die Vitamine, die in der Schale enthalten sind, verzichten muβ .

Verwenden Sie keine  Insektizide in Ihrem Haushalt, da diese die gleichen Substanzen sind wie die, die  in der Landwirtschaft verwendet werden ,  und Sie sich deshalb den gleichen Risiken aussetzen . Greifen Sir auf Alternativen zurück , die es nämlich gibt, und nehmen Sie entsprechende Vorbeugungsmaβnahmen vor ( keine  Lebensmittel herumliegen lassen , Verwendung  ätherischer Öle wie Lavendel, Fliegenbänder einsetzen etc.).

Zuhause können Sie mit ökologischer Gartenarbeit ohne Pestizide Ihren Garten anbauen und pflegen , indem Sie auf einfache Anbauverfahren  zurückgreifen ( Fruchtfolge, Auswahl widerstandsfähiger Arten,  die sich den jeweiligen  Böden anpassen , Förderung der Artenvielfalt in Ihrem Garten, Unkraut mechanisch entfernen ,  Pflanzenvereinigungen etc.) .

Sie wohnen in einem Umfeld, wo intensive Landwirtschaft betrieben wird? Pflanzen Sie einen hohe Hecke! Diese hilft teilweise, die Aussetzung   an Pestiziden zu vermeiden.

Mehr Infos über Pestizide auf Deutsch können Sie ebenfalls auf der BUND Webseite erhalten.

Und das Wichtigste: Informieren Sie sich das ganze Jahr lang über bei uns und bei Partnerorganisationen und während der Pestizid-Aktionswoche

Kontakt

Association Générations Futures
179 rue La Fayette, 75010 Paris

Frankreich
Tel: + 33 9 70 46 09 94
contact@semaine-sans-pesticides.fr

Unsere Partner in Deutschland:

BUND